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Bericht vom Silber Power Anlass

Am 16. März 2024 lud die Spitex Wiggertal zur Veranstaltung «Silber Power» im Hotel Restaurant Sonne in Reiden. Die Besucherinnen und Besucher lernten Angebote, Hilfsmittel und Tipps rund um die Themen Gesundheit, Sicherheit und Selbstmanagement im Alter kennen.

Die acht Aussteller deckten gemeinsam verschiedene Bereiche des täglichen Lebens ab, die einen wesentlichen Einfluss auf ein sicheres, gesundes und aktives Altern haben. Bewegung ist dabei ein zentraler Aspekt. Karin Roth zeigte, dass Yoga kein Alter kennt und auch mit körperlichen Einschränkungen möglich ist. Die Physiotherapeutin Andrea Schnider gab Tipps, wie einfache Übungen in den Alltag integriert werden können und so die Mobilität und Selbstständigkeit fördern. Auch der Seniorenkreis Reiden war vor Ort und lud zu verschiedenen Aktivitäten ein, die nicht nur den Körper fordern, sondern auch die Gemeinschaft fördern. Zu einem gesunden Lebensstil gehört auch die Ernährung. Darüber informierte die Ernährungsberatung des KSA Spital Zofingen. Möbel, die zur Steigerung der Lebensqualität beitragen können, zeigte Giger Natur Design. Zudem präsentierte Pro Senectute ihr breites Angebot.

Wie geht es dir?

Über psychische Gesundheit wird immer noch viel weniger gesprochen als über körperliche Beschwerden. Die ambulante psychiatrische Pflege der Spitex Wiggertal nutzte den Anlass, um mit der Bevölkerung ins Gespräch zu kommen und aufzuzeigen, dass Krisen und psychische Herausforderungen zu unserem Leben gehören. Die Spitex Wiggertal bietet Betroffenen Hilfe zur Selbsthilfe an, damit sie in ihrem gewohnten Umfeld wieder die Kontrolle zurückgewinnen. An der Veranstaltung machte der Verein neben weiteren Dienstleistungen auf die «Mitgliedschaft plus» aufmerksam. Dabei handelt es sich um ein spezielles Angebot, das unter anderem einen 24-Stunden-Pikettdienst auch ohne ärztliche Verordnung beinhaltet. An einer Reanimationspuppe konnten die Besucherinnen und Besucher zudem ihre Erste-Hilfe-Kenntnisse auffrischen und selbst Hand anlegen.

Wie Silber (und Gold) sicher bleibt

Mit einem Referat war Roland Jost der Luzerner Polizei zu Gast. Unter dem Titel «Sicherheit im Alter» ging der Chef Sicherheitsberatung auf aktuelle Kriminalitätsphänomene ein. Er eröffnete mit bedenklichen Zahlen: 99'648 Notrufe gingen im Jahr 2023 aus dem Kanton Luzern ein. Pro Tag wurden durchschnittlich rund 50 Straftaten verübt. Zu den altbekannten Delikten wie Taschendiebstahl oder Einbruch sind neue Maschen hinzugekommen. Die Technik macht es heute möglich, eine E-Banking-Anmeldeseite kaum erkennbar zu kopieren und so den Opfern unbemerkt persönliche Daten zu entlocken, E-Mail-Adressen oder Telefonnummern vorzutäuschen und Stimmen verblüffend echt zu imitieren. Da der berüchtigte Enkeltrick kaum noch funktioniert, setzen Kriminelle heute vermehrt auf Schockanrufe. Dabei wird eine Notsituation simuliert, um das Opfer in Panik zu versetzen und so an Geld oder Wertsachen zu gelangen. Dass man solchen Übergriffen nicht schutzlos ausgeliefert ist, wurde im Vortrag deutlich – zu jedem Delikt nannte Jost präventive Schutzmassnahmen. Wachsam bleiben, sich nicht unter Druck setzen lassen und im Zweifelsfall die Polizei verständigen, waren nur einige Tipps für Alt und Jung. Denn längst nicht nur die Generation Silber ist davon betroffen.

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